
Im Werkunterricht setzten sich die vierten Klasse intensiv mit dem Thema Nähen und Nachhaltigkeit auseinander. In einer Einführungsstunde lernten die Kinder den Umgang mit der Nähmaschine kennen und machten erste Erfahrungen mit Nähen auf Papier. Auch das Lesen von Pflegeetiketten wurde thematisiert.
Ein Film über die Entstehung von Kleidung regte zur Diskussion über Produktionsbedingungen und nachhaltigen Konsum an. Zudem lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stoffarten wie Baumwolle, Seide und Polyester kennen.
Im praktischen Teil gestalteten die Kinder mithilfe einer Figurine zunächst einen Entwurf für ein mitgebrachtes Kleidungsstück. Sie überlegten, wie sie dieses durch Upcycling verändern oder aufwerten möchten. Mit viel Motivation wurde genäht, bemalt, geschnitten und appliziert. Es entstanden individuelle Werkstücke wie Taschen, Stirnbänder, gekürzte Hosen, Handschuhe, Scrunchies oder neu gestaltete T-Shirts. Manche Kinder schufen wahre Meisterstücke, andere lernten aus kleinen Fehlern – und genau das gehört zum kreativen Prozess dazu.
Das Projekt verband Kreativität, handwerkliches Lernen und Nachhaltigkeitsbewusstsein auf sehr schöne Weise. Die Kinder konnten nicht nur praktisch arbeiten, sondern auch verstehen, welchen Wert Kleidung hat – und wie man sie sinnvoll weiterverwenden kann.











